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Jahresbericht

Jahresbericht 2016

Das Kinderschutz-Zentrum Dortmund im Jahr 2016

Das vergangene Jahr 2016 war wie all die Jahre zuvor sehr ausgelastet; zusätzlich mussten auch noch Veränderungen gestaltet und Neues integriert werden.

So haben wir z.B. zusammen mit dem Kinderschutzbund, der AWO und Grünbau e.V. Dortmund einen Trägerverbund gegründet, der gemeinsam und dezentral Beratung und Therapie für traumatisierte minderjährige Geflüchtete anbietet. Über das Dezernat 4 von Frau Schneckenburger waren wir eingeladen, ein solches Angebot abzustimmen und durchzuführen – eine große Spende hat die Mittel dafür zur Verfügung gestellt. Seit Januar arbeiten bei uns zwei Kolleginnen mit diesen belasteten Kindern und ihren Familien. Im nächsten Jahresbericht werden wir ausführlich davon berichten.

Sie werden bei der Lektüre unseres Jahresberichts wieder kleine Einblicke in unsere tägliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und ihren Familien erhalten.

Als Schwerpunktthema haben wir in diesem Jahr das Thema „Traumatherapie“ gewählt. Viele unserer kleinen und größeren KlientInnen sind traumatisiert und wir sind froh, diese Angebote in unserem Hause so niedrigschwellig wie möglich anbieten zu können.

Da der Bedarf sehr gestiegen ist, haben im letzten Jahr zwei Kolleginnen eine Fortbildung zur Traumafachberaterin begonnen und können dadurch nach und nach die Angebote unserer beiden TraumatherapeutInnen ergänzen.

Den vollständigen Jahresbericht 2016 können Sie hier herunterladen.

Jahresbericht 2015

Das Kinderschutz-Zentrum Dortmund im Jahr 2015

Ein arbeitsreiches Jahr liegt hinter uns, und wir freuen uns, Ihnen mit diesem Jahresbericht einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben zu können. Unser diesjähriges Schwerpunktthema ist die „Säuglings- und Kleinkindersprechstunde“. Auch unser mittlerweile etabliertes Angebot für psychisch kranke Eltern in den psychiatrischen Kliniken – „ElternSein“ – resümiert die bisherige Entwicklung.

Neben den teilweise dramatischen Fällen von sexuellem Missbrauch, Kindesmisshandlung und Vernachlässigung hat uns alle die Lage der Flüchtlinge - Alleinreisender, Familien und auch unbegleiteter Minderjähriger – intensiv beschäftigt. Im vergangenen Jahr wurden wir aber von vielen Anfragen nach Supervision und Fortbildung von Institutionen und Helfern, die mit Flüchtlingskindern arbeiten und dadurch sehr herausgefordert waren, überhäuft. So führten wir zum Thema Trauma und Traumapädagogik viele ein- und mehrtägige Fortbildungen durch.

Traumatherapie ist ein wichtiger Teil unserer therapeutischen Angebote; darüber hinaus Traumapädagogik für die Jugendhilfe allgemein ein sehr wichtiges Thema. Deshalb war es für uns bedeutsam, in Kooperation mit der Fachhochschule und dem Jugendamt Dortmund eine Fachtagung zu diesem Thema zu veranstalten. Der Zuspruch war riesengroß und die Rückmeldungen der Teilnehmenden sehr positiv.

Den vollständigen Jahresbericht 2015 können Sie hier herunterladen.

 


Jahresbericht 2014

Das Kinderschutz-Zentrum Dortmund im Jahr 2014

Der Jahresbericht 2014 gibt Auskunft über das zurückliegende 27. Jahr unserer Arbeit für vernachlässigte, körperlich oder sexuell misshandelte Kinder und Jugendliche hier in Dortmund und Umgebung.

Das zurückliegende Jahr ist geprägt von komplexen Hilfeprozessen. Die Zahl der Neuaufnahmen ist auf 342 angestiegen; durch eine zusätzlich gestiegene Zahl von Fallübernahmen aus dem Vorjahr kommen wir auf eine Gesamtzahl von 617 bearbeiteten Fällen.

Dadurch bedingt, haben wir unsere Hilfe neu strukturiert, z.B. durch längere Abstände zwischen den Therapieterminen oder Gruppen- anstelle von Einzeltherapien.

Von unseren vielfältigen Hilfsangeboten, einzelnen Projekten und den Zahlen aus dem zurückliegenden Jahr erzählt der Bericht; als Schwerpunktthema haben wir „Familientherapie“ gewählt.

Den kompletten Jahresbericht 2014 können Sie hier herunterladen.

 


Jahresbericht 2013

Das Kinderschutz-Zentrum Dortmund im Jahr 2013

Auch 2013 betrafen die Schwerpunktthemen sexuellen Missbrauch bzw. sexuelle Gewalt, Vernachlässigung sowie körperliche und seelische Misshandlung. Das Jahr brachte deutlich mehr Neuaufnahmen (2012: 232 / 2013: 331) – u.a. auch durch die „Mobile Sprechstunde“, die 2013 wieder durchgestartet ist; diese Tendenz hält an. Wie unsere Ansprechpartnerinnen und –partner in Schulen dieses Unterstützungsangebot werten und nutzen, lesen Sie hier.

Das neue Beratungs- und Unterstützungsangebots „ElternSein“ für psychisch kranke Eltern in den Dortmunder psychiatrischen Kliniken hat hunderte Patientenkontakte ausgelöst und die Zahl der Fälle, in denen psychische oder Suchterkrankungen von Eltern eine Rolle spielen, verdoppelt (2012: 31 abgeschlossene Fälle; 2013: 62 abgeschlossene Fälle). Diesen Familien konnte durch Beratung, Therapie oder Vermittlung in weitere Hilfen geholfen und damit die Kinder entlastet werden.

Dank des besseren Informationsflusses durch unsere im Jahr 2013 erneuerte Website erreichten uns deutlich mehr Anfragen für die Säuglings- und Kleinkindersprechstunde. Deshalb überlegen wir zurzeit, ob es finanziell möglich ist, dieses Angebot zu erweitern.

So erreichen uns übrigens auch immer wieder direkte Anrufe von Jugendlichen oder von pädagogischen Fachkräften, die durch die Homepage auf uns aufmerksam geworden sind – offenbar wird sie also gut angenommen!

An den Veranstaltungen unseres Präventionsprojektes „TAFFY – Ich kann brüllen wie ein Löwe“ für Vorschulkinder haben insgesamt 420 Kinder in 20 Kindertagesstätten teilgenommen ...

Den kompletten Jahresbericht 2013 können Sie hier herunterladen.

 


Jahresbericht 2012

Das Kinderschutz-Zentrum Dortmund im Jahr 2012

Im Jahr 2012 haben wir 362 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unterstützt – 232 davon waren Neuaufnahmen. Insgesamt 189 Fälle konnten wir abschließen, sodass die Betroffenen nicht mehr auf unsere Hilfe angewiesen sind. Diese waren im Alter von:

  weiblich männlich
unter 3 Jahre 22 23
3 bis unter 6 Jahren 13 18
6 bis unter 9 Jahren 13 11
9 bis unter 12 Jahren 17 14
12 bis unter 15 Jahren 17 11
15 bis unter 18 Jahren 11 9
18 bis unter 21 Jahren 4 2
21 bis unter 27 Jahren 3 1

Die Wartezeiten: Bei unserer Arbeit ist schnelle Hilfe besonders wichtig. In akuten Fällen konnten wir im Jahr 2012 noch am selben Tag ein Beratungsgespräch anbieten. Die Wartezeit bis zum Erstgespräch betrug zwischen einem und 14 Tagen.

Die Beratungsgründe* waren unterschiedlich:

Kindeswohlgefährdung (auch Verdacht): 190
Davon:
Körperliche Misshandlung: 35
Vernachlässigung: 42
Sexueller Missbrauch/sexuelle Gewalt: 62
Psychische Misshandlung: 14
Häusliche Gewalt: 37
Andere Anmeldegründe:
Exzessives Schreien/Schlafstörungen 34
Belastende familiäre Konflikte/Problemlagen 26
Auffälligkeiten der Kinder/Jugendlichen 42

Psychische Erkrankungen/Suchterkrankung eines Elternteils/der Eltern

31
*Mehrfachnennungen möglich  

Die Beratungsdauer variiert zwischen einem einzelnen Fachkontakt und länger andauernden therapeutischen Prozessen, die über 30 Fachkontakte in Anspruch nehmen können. Die meisten Ratsuchenden kamen 2012 zwischen zwei und 15 Mal zum Beratungsgespräch.

Helfende Kooperationspartner: Fallbezogen arbeiten wir eng mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammen. 2012 haben uns folgende Institutionen in insgesamt 282 Fällen unterstützt: 

Jugendamt in 73 Fällen
Freie Träger der Jugendhilfe in 46 Fällen
Heime in 18 Fällen
ÄrztInnen, Kliniken, niedergelassene TherapeutInnen in 33 Fällen
Justiz in 17 Fällen
Kindertagestätten in 13 Fällen
Schulen in 53 Fällen

Erfolgreiche Projekte

Taffy – Ich kann brüllen wie ein Löwe: 21 Kindertageseinrichtungen im gesamten Dortmunder Stadtbezirk buchten 2012 Theaterpädagogin Anja Bechtel und ihre Handpuppe „Taffy“. Insgesamt 324 Vorschulkinder lernten in mehrtägigen Veranstaltungen mit Löwe „Taffy“ das „Nein-Sagen“ als wirkungsvolle Prävention gegen sexuellen Missbrauch oder sexuelle Gewalt.

ElternSein: Im August 2012 wurde der Grundstein unseres Beratungs- und Unterstützungsangebots für psychisch erkrankte Eltern gelegt. Von Februar bis Juni 2013 fanden bereits 130 Patientenkontakte statt. Darüber hinaus gab es kollegiale Fallberatungen und Außentermine z.B. in Schulen, beim Jugendamt oder Hausbesuche.

Den ausführlichen Jahresbericht 2012 können Sie hier herunterladen.